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Vor 20 Jahren

...in Herten

WAZ vom 2. Februar 1992

Der Bochumer Kulturrat will dafür sorgen, dass die Werke des Westerholter Kunstmalers Bernhard Bömke bald einem breiteren Publikum bekannt werden. Zunächst sind drei Ausstellungen mit Bildern des 70-Jährigen geplant, zudem wollen die Bochumer sein umfangreiches Werk erstmals katalogisieren. Bömke, der vor Jahren als Schreiber von Serien-Romanen zahlreiche Pseudonyme führte, hat sich längst ausschließlich der Malerei verschrieben.


Bunte Bilder zieren den Rathausflur


Von Friedrich Pieper am 01. November 2010

DATTELN . Realistisch gemalte Bilder in Aquarell- und Pastellfarben zeigt Marita Nowak bis Mitte Januar in der Rathaus-Galerie. Insgesamt 40 Bilder, teilweise im Großformat, präsentiert die 63-jährige Hertenerin ab sofort auf dem Rathausflur.

Beim Aufbau der Ausstellung packte auch Museumschefin Rosemarie Schloßer kräftig mit an. „Ich hab mich bereits in der Schule mit Malerei beschäftigt und war dort mit verschiedenen Ausstellungen präsent“, erläutert Marita Nowak. Als Schülerin des Künstlers und Schriftstellers Bernhard Bömke startete sie 1990 ihre künstlerische Karriere. Fünf Jahre später begann sie ein Studium in Bochum.1999 besuchte sie an dem Bochumer Institut für bildende Kunst und Kunsttherapie die Meisterklasse. Außerdem war sie als Dozentin in der Familienbildungsstätte in Herten tätig. Seit 1993 beteiligt Marita Nowak sich an Ausstellungen im In- und Ausland. Darunter auch Präsentationen in den Niederlanden und in China. Die Ausstellung in der Rathausgalerie ist bis Mitte Januar 2011 montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.


Kreiskurier Coesfeld - 31.03.2010 - Ölmalerei, Tuschzeichnungen, Aquarelle und Pastelle - im Olfonium können ab heute Werke des Künstlers Bernhard Bömke bewundert werden (Neustraße 17, Olfen).


Hallo Sonntag - Sonntag 21.03.2010 Zeitung für Lüdinghausen, Seppenrade, Senden, Bösensell, Ottmarsbochholt, Ascheberg, Herbern Davensberg, Nordkirchen, Südkirchen, Capellen, Olfen, Vinnum, Selm, Bork und Cappenberg.

Bis zum 2. mai sind die Bilder von Bernhard Bömke in Olfen ausgestellt. Die Vernissage zur Ausstellung ist heute (21.März) um 11.00 Uhr. Zu sehen sind neben Malereien in Öl auch Tuschzeichnungen, Aquarelle und Pastelle von Bömke (Foto: Selbstportrait). Die Ausstellung im Olfonium in der Neustraße 17 ist an Sonntagen geöffnet.


Die Vernissage

Olfener Zeitung 15. März 2010

"Ein Leben für die Kunst" mit Bildern von Bernhard Bömke wird am Sonntag, 21. März, 11 Uhr im Olfonium eröffnet. Gezeigt werden Bilder in den unterschiedlichsten Maltechniken: Ölmalerei, Tuschzeichnungen, Aquarelle, Pastelle. Der Eintritt ist frei.


Renaissance für Larry Lash

Gelsenkirchen-Buer, 02.12.2008, Georg Meinert

Der buersche Schriftsteller Bernhard Bömke, der 2002 80-jährig verstarb, schrieb in den 50er und 60er Jahren 300 Westernromane. Jetzt erscheinen sie gekürzt wieder.

Seine Bücher erreichten eine Millionenauflage, sage und schreibe 300 Romane schrieb Bernhard Bömke 17 Jahre lang in den 50er und 60er Jahren. Monat für Monat, „fast wie am Fließband”, sagt seine Witwe Irmtraut Bömke. Seit einiger Zeit erleben sie eine Renaissance und erscheinen - gekürzt - als Romanhefte am Kiosk.

Bernhard Bömke, der Bueraner, der 2002 80-jährig verstarb, war studierter Kunstmaler, wurde aber einem breiten Publikum bekannt als „Larry Lash”, „King Keene” oder „L. Ranger”. Das waren seine Pseudonyme, unter denen er Westernromane schrieb. „Der erste war ,Der schwarze Reiter', der erschien 1950”, erinnert sich Irmtraut Bömke, die seit langem in Westerholt wohnt. Herausgebracht wurde er vom Feldmark-Verlag in Marl vor allem für Leihbüchereien, die es damals an allen Ecken gab, wie ihr Cousin Siegfried Günter noch genau weiß. „Für fünf Pfennig konnte man die dort ausleihen.”

1953 wechselte Bernhard Bömke zum Mülbüsch-Verlag nach Castrop-Rauxel. „Als dessen Besitzer 1967 aus Altersgründen aufhörte, beendete auch mein Mann die Schreiberei”, so seine Frau, die Siegfried Günter, den sie erstmals seit 40 Jahren als Folge seiner Familienforschungen wiedertraf, ein Original-Exemplar des Romans „Er nahm den Stern”, der Mitte der 50er Jahre erschien, schenkte. „Der passt gut in meinen Bergmanns-Hobbykeller”, so Günter, „außerdem wird sich meine Tochter, eine Bibliothekarin, freuen.” Viele Original-Bömke-Bücher gibt es nämlich nicht mehr.

Bernhard Bömke alias Larry Lash verstarb am 04.03.2002.
Nach seinem Ende als Schriftsteller arbeitete Bernhard Bömke bis zu seiner Pensionierung in der Stadtbibliothek und widmete sich verstärkt seiner Malerei und organisierte Ausstellungen.


Wie er damals auf Western-Geschichten kam, vermag seine Frau heute nicht mehr zu sagen. „Aber es floss nur so aus ihm raus”, weiß sie noch, „er setzte sich hin und schrieb und schrieb.” Anfangs noch alles mit der Hand, „eine Schreibmaschine hatten wir nicht”. Oft genug sei er nachts aufgestanden, um einen Gedanken, der ihm gekommen war, nicht zu verlieren.

Seine Söhne Martin und Reinhard Bömke kümmern sich heute um das Vermächtnis des Vaters, bringen die Romane gekürzt wieder heraus. Demnächst erscheinen drei Folgen erstmals im Ausland - in Belgien.


 

Sohn Martin, Ehefrau Irmtraut und Sohn Reinhard Bömke (v.l.) erinnern an den verstorbenen Künstler, dessen Bilder im Hintergrund zu sehen sind.                    -  Foto: Dagmar Hojtzyk  

33 Ansichten eines beliebten Multitalents

Westerholt: Ausstellung erinnert an Bernhard Bömke

Hertener Allgemeine - Bauerverlag 04.03.2002

Heute vor vier Jahren ist der Herten-Westerholter Künstler Bernhard Bömke gestorben. Mit einer Ausstellung in der Westerholter Filiale der Sparkasse Vest erinnert die Familie an das international anerkannte Multitalent.

VON DAGMAR HOJTZYK

Denn Bernhard Bömke, der 2002 im Alter von 80 Jahren verstarb, war nicht nur Maler sondern auch Schriftsteller. "Er war außerdem mit großer Freude Pädagoge und ein Konservativer im besten Wortsinn", betont Bürgermeister Dr. Uli Paetzel in seiner sehr persönlich gehaltenen Eröffnungsansprache. Paetzel ist mit dem jüngsten Bömke Sohn Martin zur Schule gegangen, kannte dessen Vater lange und hat bis heute Kontakt zur Familie. Bernhard Bömke wurde 1921 in Buer geboren und lebte ab 1960 mit seiner Frau Irmtraut und den Söhnen Reinhard und Martin in Westerholt.

"Die Bilder unseres Vaters waren nie nur einfache Ölbilder. In seinen Gemälden wurden immer Botschaften verschlüsselt oder eindeutig dargestellt", sagen die Söhne. Umweltzerstörung und Naturschutz,, die Ausbeutung der Umweltressourcen oder religiöse Themen spiegeln sich auf unterschiedliche Weise in Bömkes Werk wieder. Das reicht vom realistischen Blumen-Stillleben und Landschaftsbildern bis zu abstrakten Darstellungen von Tod und Gewalt. Erfolgreich war Bernhard Bömke auch als Schriftsteller von Western- und Abenteuer-Romanen, die er unter 11 Pseudonymen verfasste, u. a. Larry Lash, King Keene und L. S. Ranger.

Er schrieb fast 300 Westernromane und steht seit 1958 im Kürschner-Literaturkalender. Zahlreiche Freunde und Weggefährten des Malers kamen zur Ausstellungseröffnung in die Sparkasse an der Bahnhofstraße. Dort sind 33 Bilder aus den Jahren 1968 - 2002 ausgestellt und werden auch verkauft. Zehn Prozent des Verkauferlöses spendet die Familie an die "Stiftung Kinder in Not".


Die Bilder eines unruhigen Geistes

Zu seinem vierten Todestag zieren Bernhard Bömkes Werke die Sparkasse Vest in Westerholt

WAZ - Herten (kam)

Der Sohn nennt ihn einen unruhigen Geist, einen "großartigen Menschen, der seine Bilder genutzt hat um die Leute wachzurütteln". Bernhard Bömke starb vor vier Jahren, anlässlich seines Todestages eröffnet die Familie gestern eine Ausstellung seiner Werke in der Sparkasse Vest an der Westerholter Bahnhofstraße. Idyllische Landschaften, vor allem aber kritische Werke, die sich mit Themen wie Umweltschutz, Drogen und Apartheid auseinandersetzen, zieren bis zum 31. März die Räumlichkeiten der Sparkasse. Bömke kam zunächst als erfolgreicher Schriftsteller von fast dreihundert Westernromanen zu Ruhm und Ehre, widmete sich später jedoch ganz der Malerei.


"Ein Leben für die Kunst" - mit Werken von B. Bömke

Westerholt: zum 4. Todestag Ausstellung in der Sparkasse

Hertener Allgemeine / Bauerverlag

Eine Ausstellung mit Werken des Westerholter Malers Bernhard Bömke wird am Freitag, 3. März, um 11 Uhr in den Räumen der Sparkasse Vest an der Bahnhofstraße Westerholt eröffnet. Anlässlich des vierten Todestages von Bernhard Bömke (1921 - 2002) hat die Familie zahlreiche beispielhafte Arbeiten für die Ausstellung zusammengestellt. Zu sehen sind Ölgemälde, Tuschzeichnungen, Pinselzeichnungen, Aquarelle und Pastellarbeiten. Die Ausstellung läuft unter dem Titel "Ein Leben für die Kunst". Die Ausstellung wird am Freitag um 11 Uhr mit einem Grußwort von Bürgermeister Dr. Uli Paetzel eröffnet. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Arbeiten sind bis zum 31. März in der Kassenhalle, Bahnhofstraße 27 - 31. während der Kassen-Öffnungszeiten zu sehen.


Bernhard Bömke verstorben

WAZ - Kreis Recklinghausen Dienstag 5. März 2002

Herten. Der Westerholter Schriftsteller und Kunstmaler Bernhard Bömke ist tot! Er verstarb am Montag nach langer schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren. Mehr als 300 Western-Romane unter 11 Pseudonymen schrieb Bömke, die Zahl seiner Bilder kann man schwer schätzen. Vor allem seine Serien " Vater unser" und "Asyl" waren es die nach der Wiedervereinigung Deutschlands in der Leipziger Nikolaien-Kirche für Aufsehen sorgten. Besucher aus aller Welt sahen und lobten die Werke. Bömke verstand sich auch als Mahner, weil er erkannte, dass Natur unaufhaltsam "den Bach runter geht", wie er es formulierte. Den Höhepunkt seines Schaffens, die große Kunstausstellung in Quebec / Kanada (8. - 14. Juli 2002) erlebte er nicht mehr. Zu den 88 Künstlern aus der ganzen Welt  zu gehören, die ihre Arbeiten dort zeigen, erfüllte ihn bis zuletzt mit großem Stolz. Rolf G. Lange


Eine mahnende Stimme ist verstummt: Bernhard Bömke verstarb nach langer schwerer Krankheit

Bernhard Bömke ist tot

Maler und Schriftsteller starb nach schwerer Krankheit - WAZ - Herten 05.03.2002

Im Alter von 80 Jahren verstarb gestern nach langer schwerer Krankheit der Westerholter Schriftsteller und Kunstmaler Bernhard Bömke. Der begnadete Künstler war nicht nur Maler, er wollte zugleich auch Mahner sein. Viele seiner Bilderserien beschäftigen sich mit Atom- und Gentechnik, Müllverbrennung, Luftverschmutzung mit dem Chaos schlechthin. Er hatte Angst um unsere Erde, auf der ethische und moralische Werte immer mehr durcheinander geraten.

Seit zwei Jahren hatte sich "Urgestein" Bernhard auf den 2. Juli 2002 gefreut, wenn ein Querschnitt seines künstlerischen Schaffens in Quebec / Kanada in einer Ausstellung gezeigt wird. 88 Künstler aus der ganzen Welt - nur vier aus Deutschland  - zeigen vom 8. - 14 Juli auf Einladung der Galerie France Art ihre Bilder. Bernhard Bömke hatte einen seiner größten Erfolge nach der Wiedervereinigung Deutschlands in der Leipziger Nikolai-Kirche, die als Wiege des gewaltlosen Aufstandes gilt. Besucher aus vielen Ländern der Erde trugen sich ins Gästebuch ein und bescheinigten dem Westerholter: Jedes Bild ist eine eindrucksvolle Predigt!

Mit Bömke verstummt eine Stimme, die sich für die Geschundenen, die Abseitsstehenden, die Gefolterten, die Gedemütigten eingesetzt hat. Bernhard Bömkes Leitspruch: Beten allein nützt nichts, Gott kann nur die Kraft geben, Handeln müssen wir selbst. Bömke wird am Freitag auf dem Westerholter Friedhof beigesetzt.  Rolf G. Lange


Bernhard Bömke ist tot

Trauer: Vielseitiger Künstler war auch politisch engagiert Hertener Allgemeine 05.03.2002

Er war ein Original, ein kreativer Kopf, ein Ideen-Produzent mit Klasse und Mut zum Ungewöhnlichen: Der Westerholter Künstler wurde 80 Jahre alt. Sein Lebenswerk ist ohne Beispiel.

Ob Bömke ein Romancier war, der außerdem malte oder ein Maler, der sich auch der Bildhauerei verschrieben hatte und Bücher schrieb - das ist wohl Einstellungssache. Bömke selbst, der im vergangenen Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, sah das Schreiben als seine "wirkliche Ausdrucksform" - und schuf ganz nebenbei in der bildenden Kunst einen neuen Begriff: "Schwingungsmalerei". Damit übersprang er sogar den Atlantik: Montreal, Vancouver, New York - das waren Stationen des Malers Bernhard Bömke der in zahllosen Ausstellungen zum Betrachten und Darüber-Reden anregte. Eben das wollte Bömke ein leben lang: Menschen zum Nachdenken bringen. Kritik äußern, auch im politischen Sinne. Er trat ein für die Schwachen, die Rechtlosen, die kleinen Opfer der großen Politik, so etwas in seinem "Westerholter Manifest", ebenso in einem Folgewerk, in dem er die Auswüchse des modernen Leistungssport geißelte.

Frauen-, Piraten- und Westernromane (von letzteren über 300) gehören zum Frühwerk Bömkes. Elf Pseudonyme verwendete der Autor - von Irmtraut Faber bis Larry Lash und King Keene. Einige seiner Erfolgswestern waren völlig unblutig,

Die Trauerfeier für Bernhard Bömke findet am Freitag, 8. März um 10 Uhr in der Trauerhalle des Westerholter Friedhofs statt.


Bernhard Bömkes ,Vaterunser' fand in Leipzig neue Freunde

Gemälde-Ausstellung in St. Nikolai-Kirche war ein Erfolg

(RGL) "Eine eindrucksvolle Interpretation des Vaterunser, die nachdenklich stimmt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Danke für diesen schönen Augenblick der Besinnung!" Dieser Dank einer Hannoveranerin gilt dem Westerholter Kunstmaler und Schriftsteller Bernhard Bömke (71), der die WAZ berichtete von Anfang Februar bis Anfang März seine Bilderserien Vaterunser und "Asyl" in der Leipziger St. Nikolai-Kirche ausgestellt hatte.

Ein Besuch in dieser Kirche- in aller Welt Sinnbild der friedlichen Revolution in der einstigen DDR und Wiege der deutschen Wiedervereinigung -ist für die meisten Messestadt-Besucher neben Völkerschlachtdenkmal, Thomaskirche und Gewandhaus seit dem Niedergang des SED-Staates ein Muss"

Somit beschäftigten sich, wie jene Hannoveranerin, ungezählte St. Nikolai-Besucher auch mit Bömkes Werken. Was sie dabei empfanden, schrieben sehr viele von ihnen ins Gästebuch: Leipzig-Besucher aus den USA, aus Hawaii. Korea, Japan, China, Griechenland, der Schweiz, Deutschland und aus etlichen anderen Ländern. - Um Frieden, mehr Toleranz, um Verständnis und Nächstenliebe bitten viele Ausstellungsbesucher.

"Ich finde diese Interpretation des Vaterunser eindrucksvoll aus aussagekräftig" heißt es da beispielsweise und "Die schreckliche Gegenwart in erschreckend deutlichen Bildern. Aber beten allein nützt nichts, Gott kann nur Kraft geben: Handeln müssen wir!"

Wachrütteln

Zwar gibt es auch leichte Kritik an Bömkes Werken ("Ich finde, die Gemälde vermitteln mehr Furcht als Hoffnung; sind aber beeindruckend", schrieb jemand ins Gästebuch) aber damit kann der Westerholter leben, der wahrscheinlich schon in Kürze einer weiteren Einladung nach Köln folgt. Ein Besucher aus Aachen: "Die Ausstellung ist zwar sehr sinngemäß und zeitlich auch sehr passend, aber ich finde, dass Bilder von Zerstörung, Leid und Elend nicht in eine Kirche gehören?"
Nachdenklichkeit haben Bömkes Bilder bei vielen Menschen hervorgerufen, das bestätigt auch Pfarrer Dr. theol. Arndt Haubold von St. Nikolai.
Und mehr will Bömke schließlich auch nicht: Er will wachrütteln, ehe es für unsere Welt zu spät ist.

"Der Geist von gestern marschiert schon wieder"


Bömke zeigt Collagen im Schloss Oberhausen

Collagen des Westerholter Kunstmalers Bernhard zum Leid der Apartheid und Bilder der Dortmunder Malerin Ursula Richter zu Verfolgung und Widerstand im Faschismus sind bis zum 23. August in der Gedenkhalle von Schloss Oberhausen ausgestellt.

Eindrucksvoll, bedrückend und bedrohlich zugleich wollen die Bilder jeden von uns aufrütteln, schon heute gemeinsam Antworten für morgen zu suchen. Oberhausens Bürgermeisterin Gretel Kühr kam in ihrer Eröffnungsrede auch gleich auf den Punkt: "Diese Ausstellung soll ein ‚Beitrag gegen das Vergessen sein. Wenn jemand glaubt, der heute wieder erkennbare Rechtsextremismus beschränke sich nur auf einige wenige Wirrköpfe, sollte die Augen nicht davor verschließen, dass der Geist von gestern heute schon wieder marschiert!"
Die Bürgermeisterin, die Mut zur Verantwortlichkeit anmahnte, wies darauf hin, dass Kunst schon immer ein sensibles Medium war. Kunst könne aber auch unseren Blick schärfen - wie es die Ausstellung "Ruhrblick" jetzt zeige.

Geradezu bedrückend, was Ursula Richter und Bernhard Bömke mit ihren Werken aussagen wollen: Angst Rassismus und Rechtsextremismus ist nicht etwa eine Erscheinung, die sich auf die Jahre 1933-1945 beschränkt. Angst gehört nicht etwa der Vergangenheit an. Angst geht heute schon wieder überall bei uns um. Unverkennbarer Hass gegen Fremde, Sozialschwache , ist nicht zu übersehen. Was die Ausstellung noch will, sagt Bernhard Bömke recht deutlich: "Wir sind heut mehr denn je aufgerufen, mit zu denken, mit zu verantworten und mitzuarbeiten: für die Zukunft unserer Kinder!" Der Westerholter Künstler, der Höhen und Tiefen in seinem Leben gleich mehrfach erlebte, mahnte: "Jeder von uns sollte die Bergpredigt Jesu ernst nehmen und sich nicht darauf verlassen dass ‚ "die da oben" alles zum Guten bringen."

Quelle: WAZ Herten

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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 22.12.12